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SPATENSTICH FAMILIENDORF NUSSDORF-DEBANT
 

Das zweitälteste SOS-Kinderdorf der Welt, das in Debant, unterzieht sich einer Verjüngerungskur und wird Teil eines zukunftsweisenden Projektes. Die OSG baut mit dem SOS-Kinderdorf und der Marktgemeinde Nußdorf-Debant ein Familiendorf.

"Heute ist ein Freudentag, dass wir mit dem Bau beginnen können", sagte Geschäftsführer Georg Theurl beim Spatenstich am Samstag, den 13. März. Anwesend waren zahlreiche Ehrengäste, wie Christian Moser (SOS Kinderdorf Österreich) oder Reinhard Wibmer (SOS-Kinderdorf Tirol). Große Freude herrschte bei Bürgermeister Andreas Pfurner, dass eine der wichtigsten sozialen Einrichtungen Osttirols in seiner Gemeinde wachsen wird.

Auf dem Gelände des Kinderdorfs werden 38 neue Wohneinheiten entstehen. In 10 Einheiten werden Kinderdorffamilien ein Zeitgerechtes zu Hause finden. Die Bauweise ist innovativ. Die weiteren 20 Wohneinheiten sind Mietwohnungen. "Ich freue mich, dass gerade wir in Osttirol ein Zeichen der Weiterentwicklung und Innovation setzen", sagte Franz Robitsch, Vorsitzender von SOS-Kinderdorf Osttirol, der zwei großen Gönnern des Projektes Köstlichkeiten aus Osttirol überreichte. Peter Strass von Nivea/Beiersdorf sammelte bei den Nivea-Kinderfesten über eine Million Euro für das SOS-Kinderdorf in Nußdorf-Debant. Aus Köln reiste Rechtsanwältin Rita Römer-Möch eigens an. Sie verwaltete den Nachlass von Ursula Teichmann, die mit ihrem Erbe Kindern nachhaltig helfen wollte. Römer-Möch entschied sich das Projekt in Nußdorf-Debant zu unterstützen. Der neue Leiter des SOS-Kinderdorfer, Johannes Schaubensteiner, freut sich auf die neue Herausforderung.

 

 
 

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